Sehen, wissen, handeln
Innerhalb der Diagnostik nehmen die Magen-Darm-Untersuchungen eine Sonderstellung ein. Um die Belastung für den Patienten gering zu halten, können hier Untersuchung und Behandlung zeitnah nacheinander durchgeführt werden – zum Beispiel bei folgenden Eingriffen:
- Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm (Ösophaegogastroduoendoskopie) –
ggf. mit Entnahme von Gewebeproben - Untersuchung des Darmausganges (Proctoskopie)
- Verödung von Hämorrhoiden (Sklerosierung)
- Untersuchung des Enddarms (Rectosigmoideskopie)
- Untersuchung des gesamten Dickdarmes (Coloskopie) ggf. auch des angrenzenden Dünndarmes (terminale Ileoskopie) – auch mit Entnahme von Gewebeproben
- Entfernung von Magen- und Darmpolypen im Rahmen der Magen- und Darmspiegelung (Polypektomie)
Darüber hinaus können bei dem Verdacht auf Erkrankungen des blutbildenden Systems oder Störungen des Knochenaufbaus (zum Beispiel Osteoporose) Entnahmen von Knochenmark oder Knochenstanzzylindern erfolgen (Beckenkammpunktion).
Im Rahmen der Endoskopie an Speiseröhre, Magen oder Darm können auch Spezialfärbungen (zum Beispiel mit Methylenblau) zur gezielten Probeentnahme durchgeführt werden.
Klinik Herzoghöhe Bayreuth
20.07.2010